Kerstin Kempker
Und vom Verschwinden ein zartes Stück
| 3 Leserbewertungen |
Kerstin Kempker: Und vom Verschwinden ein zartes Stück
Die Dame kennt ihren Preis.
Ich koste, murmelt sie zur bröckelnden Decke hinauf, siebenhundertfünfzig Euro im Monat, grob gerechnet. Das kostet mein Leben, ohne große Sprünge, immerhin kleine Extras.
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Kerstin Kempker, 1958 in Wuppertal geboren, wurde Industriekaufmann, dann Sozialarbeiterin und leitete das Berliner Weglaufhaus, eine Kriseneinrichtung. Sie publizierte Sachbücher. Seit 2002 denkt sie sich die Sachen nur noch aus. 'Die Betrogenen', ein kurzer Roman vom Fremdbleiben, erschien 2007. w
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So gefällt euch die Geschichte (3 Leserbewertungen)
Eine recht grotesk anmutende Konstruktion, die allerdings von gehörigem Sprachgefühl zeugt und vor fiigranen Wortspielen strotzt (ein schönes Wort, übrigens, "strotzen"). Hat mir insgesamt ganz gut gefallen.
In dieses Buch bin ich nicht so recht hinein gekommen, dabei dachte ich besonders eine Geschichte einer Sozialarbeiterin würde mich interessieren.
Diese Geschichte ist speziell - mir gefällt der Stil - aber er liegt mir nicht. Mit dieser Geschichte konnte ich nicht viel anfangen.